Hauterkrankungen Neurodermitis

Neurodermitis beseitigen mit Akupunktur und TCM in Berlin

Neurodermitis: Juckreiz stillen mit Akupunktur und TCM

Neurodermitis ist eine entzündliche Hautkrankheit, die nicht ansteckend ist und in Schüben verläuft. Diese Krankheit wird zur Gruppe der allergischen Erkrankungen gezählt und kann bereits kurz nach der Geburt auftreten.

Es steht fest, dass verschiedene Veränderungen die Schutzfunktion der Haut schwächen. Dadurch wird die Haut anfälliger für äußere und innere Einflüsse und entzündet sich leichter.

Es gibt Diskussionen über mögliche Ursachen für Allergieanfälligkeit wie veränderte Lebensumstände und übertriebene Hygiene (Hygienehypothese). Weitere Informationen dazu finden Sie im Kapitel über Ursachen und Risikofaktoren. Bestimmte Abwehrmoleküle unseres Körpers (Immunglobulin E, IgE) führen zusammen mit bestimmten Botenstoffen (wie z.B. Histamin) zu Entzündungen, die bei Menschen mit Neurodermitis die Haut betreffen.

Das Hauptmerkmal von Neurodermitis – die allergische Reaktion – ist eine überschießende Immunreaktion auf harmlose Umweltreize.

Nach dem aktuellen Verständnis liegt am Anfang ein genetisch bedingter Defekt in der Barrierefunktion der Haut vor. Ein Mangel an bestimmten Proteinen führt dazu, dass die schützende oberste Hornschicht der Haut nur schlecht aufgebaut werden kann und schnell austrocknet. Dadurch wird sie empfindlich gegenüber jeglichen Arten von äußeren Einflüssen.

Die Haut reagiert sensibler als gewöhnlich, es kommt zu Entzündungen, Juckreiz und teilweise nässenden Ekzemen. Durch Kratzen wird die bereits gestörte Barrierefunktion weiter geschädigt, wodurch das Immunsystem verstärkt mit Substanzen aus der Umwelt in Kontakt kommt, wie z.B. Pollen, Tierhaaren oder den Ausscheidungen von Hausstaubmilben. Dies kann ein oft schon geschwächtes Immunsystem überfordern und zu einer Überreaktion führen.

Neurodermitis: Diagnose und Behandlung mit Akupunktur und TCM

Ich biete eine Behandlung für Neurodermitis bei Erwachsenen und Kindern während eines akuten Schubs sowie in den Ruhephasen dazwischen an. Das Ziel der Akupunktur- und Kräuterbehandlung während eines akuten Schubs ist es, die Entzündungsbereitschaft der Haut zu reduzieren und den Juckreiz zu lindern. In den Ruhephasen behandele ich die zugrunde liegende Ursache der Neurodermitis.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) unterscheiden wir fünf Haupt-Disharmoniemuster bei Neurodermitis. Diese Muster unterscheiden sich im Krankheitsmechanismus, dem Ausmaß des Ekzems und den begleitenden Symptomen.

Jedes dieser Disharmonie wird mit verschiedenen Akupunkturpunkten, Kräutern und speziellen Ernährungshinweisen behandelt.

Um Ihnen einen Einblick zu geben, möchte ich zwei dieser Muster exemplarisch vorstellen:

Disharmoniemuster: Feuchte Hitze

Die Symptome von feuchter Hitze in der Haut umfassen starken Juckreiz, Rötungen, Ödeme, Bläschen- und Pustelbildung sowie nässende Ekzeme. Mögliche Begleitsymptome sind Gluten-, Fructose- oder Lactoseintoleranz, Durchfallneigung, Völlegefühl, Asthma und Heuschnupfen.

Disharmoniemuster: Blut-Hitze  

Die Symptome einer Hitze im Blut sind intensiver Juckreiz, Hitzegefühl, Rötung der Haut ,blutige Kratzspuren und blutiges Sekret. Mögliche Begleitsymptome sind innere Unruhe, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, Nachtschweiß, großer Durst, Herzrasen oder -pochen Heuschnupfen, Histaminintoleranz, starke Regelblutungen und eine generelle Entzündungsneigung.

In der Behandlung werden unterschiedliche Akupunkturpunkte und Kräuter ausgesucht und eingesetzt um gezielter auf die Symptome eingehen zu können. Die Empfehlung der Nahrungsmittel richten sich auch nach dieser Diagnose und Übungen zur Stressreduktion, falls dies ein Trigger ist, der sich negativ auf das Hautbild auswirkt.

Prognose und Behandlungsintervall

 

Anfangs wird einmal pro Woche behandelt und später alle 2 bis 4 Wochen. Nach 4 bis 8 Wochen können Sie mit einer ersten Verbesserung der Symptome rechnen. Bei milderen Fällen kann die Symptomatik nach etwa 10 bis15 Behandlungen dauerhaft reduziert werden.

In schweren Fällen kann es sinnvoll sein, die Therapie über ein Jahr zu begleiten.

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