Schuppenflechte/Psoriasis beseitigen mit Akupunktur und TCM in Berlin

Schuppenflechte: Rötung und Schuppen reduzieren mit Akupunktur und TCM

Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine entzündliche Erkrankung der Haut, die etwa 2% der europäischen Bevölkerung betrifft. Meistens sind Menschen im Alter von 15-30 Jahren betroffen, aber es gibt auch Patient:innen, die erst ab dem 60. Lebensjahr erkranken.

In der westlichen Medizin unterscheidet man hauptsächlich die Plaque-Psoriasis, welche den größten Anteil ausmacht und sich durch symmetrische Verletzungen mit unterschiedlicher Ausprägung von Schuppung kennzeichnet. Vor allem die Außenseiten der Arme und Beine sowie der Rücken sind davon betroffen. Es können ebenfalls Veränderungen an den Nägeln (wie zum Beispiel Tüpfelnägel oder Ölflecken) auftreten sowie Gelenkentzündungen (Psoriasis-Arthritis). Ein charakteristisches Merkmal für Psoriasis sind zudem isomorphe Reaktionen (das sogenannte Köbner-Phänomen), was bedeutet, dass an einer noch gesunden Stelle der Haut eine neue schuppige Verletzung entstehen kann, wenn diese verletzt wird.

Schuppenflechte: Diagnose aus Sicht der TCM

Das individuelle Hautbild der Patient:innen und deren Beurteilung nach den Kriterien der TCM ist ein entscheidender Pluspunkt bei der Einordnung in die unterschiedlichen Formen der Erkrankung, aus der sich dann Strategie und Ausführung der Behandlung ableiten.

Nach den Grundsätzen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist es von entscheidender Bedeutung, zu Beginn einer Behandlung , die mit allen Formen von Psoriasis verbundene „Hitze“ aus dem Körper auszuleiten, um weitere Entzündungen zu verhindern.

Die TCM bietet verschiedene Modelle zur Erklärung von Krankheiten an, darunter das Modell der 4 Ebenen (wen bing), welches häufig bei Hauterkrankungen angewendet wird. Dabei werden die vorherrschenden Veränderungen an der Haut wie Rötung, Schuppung und Lokalisation sowie Begleitsymptome des Patienten wie Hitzegefühl, Durst und Verstopfung berücksichtigt in verschiedenen Stadien eingeteilt und dementsprechend behandelt.

 

Therapie. Kräuterheilkunde, Akupunktur und TCM

Da jedoch nicht alle Patient:innen unter den gleichen Ausprägungen der Symptome leiden, müssen diese Symptome und das Hautbild genau untersucht werden, um geeignete Kräuter gegen diesen „Wind“ und „Hitze“ -Faktor auszuwählen und dem entgegenzuwirken. Bei chronischem Verlauf einer Psoriasis-Erkrankung nimmt die Aktivität in der Regel ab und es kann zu trockener Haut mit kleinen Rissen (Fissuren) sowie Pigmentveränderungen kommen.

In solchen Fällen werden völlig andere Heilpflanzen in die Rezeptur aufgenommen als bei Patienten mit kontinuierlichem Wachstum neuer Läsionen oder solchen mit starkem Hitzegefühl oder Durst. Eine Rezeptur, welche chronisch erkrankten Psoriasis-Patienten helfen kann, könnte den Zustand bei einem akuten Krankheitsbild mit hoher Aktivität verschlimmern. Daher ist es von großer Bedeutung, eine genaue Anamnese (Patientenbefragung) und Untersuchung (Hautzustand, Zungen- und Pulsbefund) gemäß der Traditionellen Chinesischen Medizin durchzuführen, um eine geeignete Rezeptur zu erstellen.

Zusätzlich zur innerlichen Behandlung mit Heilpflanzen werden äußerliche Anwendungen in Form von Salben, Kompressen, Tinkturen oder Bädern eingesetzt. Akupunktur sowie Ernährungsberatung können zusätzliche Maßnahmen sein, um den Therapieverlauf zu beschleunigen.

Die Therapie mittels Traditioneller Chinesischer Medizin dauert normalerweise mehrere Wochen bis Monate und ist abhängig davon, wie lange die Erkrankung schon besteht und wie stark die Symptome ausgeprägt sind.